Lebendig. Leidenschaftlich. Echt.
00:00:00: Hallo, schön dass du da bist.
00:00:03: Schön das wir heute hier sind.
00:00:05: Wir haben eben beim Beten überlegt ob wir jetzt erst noch alle zusammen Bewegungslied machen damit uns ein bisschen wärmer wird.
00:00:10: aber vielleicht schaffen wir es auch so.
00:00:13: Ich hoffe ihr habt eure Jacken an.
00:00:16: Genau ich würde gerne mit ein paar Sekunden stille starten nach dem Trubel des Morgens schon und Auch vielleicht wenn dein Morgen noch zu Hause trubelig war deine Woche trubbelig war um hier anzukommen, ein paar Sekunden in denen du einfach noch das abgeben kannst was in deinem Kopf dich vielleicht ablenkt damit du gleich richtig gut dabei sein kannst.
00:00:59: Jesus ich danke dir für diesen Morgen!
00:01:02: Ich danke dir dafür dass wir heute hier sein dürfen und dass Du auch hier bist.
00:01:08: Ich danke Dir dafür dass Du uns heute begegnen möchtest egal was unser Inneres sagt.
00:01:19: Heiliger Geist, ich bete, dass du heute Morgen zu jedem sprichst der hier ist egal ob durch meine Worte oder durch ganz persönliche Gedanken die du Menschen gibst.
00:01:27: Ich bete echt das, dass Du dich heute als Gott zeigst den wir erleben können und der da ist und er fahrbar ist.
00:01:36: Amen!
00:01:38: Ich habe ganz vergessen mich vorzustellen, ich heiße Ida Und werde heute mit euch zusammen durch das Vater Unser weitergehen.
00:01:45: Das ist im Moment die Predigt-Serie, in der wir sind.
00:01:47: und genau ich darf heute die vierte Predigt dazu halten und möchte aber am Anfang gerne nochmal den ganzen Text auch mit den zwei Fersen, die davor stehen vorlesen damit mir einfach noch mal generell im Thema sind.
00:02:03: Und zwar steht das Ganze in Mateus sechs und ich fange an in Vers sieben Beim Beten sollt ihr nicht leere Worte aneinander rein wie die Heiden, die Gott nicht kennen.
00:02:15: Sie meinen sie werden gehört wenn sie viele Worte machen.
00:02:19: Macht es nicht wie sie denn euer Vater weiß was ihr braucht und zwar schon bevor ihr ihn darum bittet.
00:02:26: Ihr sollt so beten unser Vater im Himmel dein Name werde geheiligt dein Reich komme dein Willegeschehe auf der Erde wir im himmel geschieht.
00:02:36: Gib uns heute unser tägliches Brot und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir denen vergeben haben die an uns schuldig wurden.
00:02:47: Und lass uns nicht in Versuchung geraten sondern er rette uns vor dem
00:02:51: Bösen.".
00:02:54: Dieses Gebet hat Jesus seinen Jüngern gegeben, die gefragt haben Wie sollen we beten?
00:03:02: Das Gebet wird auch unter Bibellehrern das Gebet des Notwendigen genannt und da werden wir heute nochmal genauer drauf gucken.
00:03:12: Und ihr seht, am Anfang von dem was dick gedruckt ist der Anfang des Vaterunsaß es so die Anrede an wen richten wir das gebet überhaupt?
00:03:21: Danach kommt so der Fokus und der Blick auf Jesus Wir-Bitte, wie sie auch genannt wird und die es heute gibt uns heute unser tägliches Brot.
00:03:40: Und bevor wir uns den Pferd um den es eigentlich geht angucken würde ich gerne nochmal ganz an den Anfang gehen weil Ich gemerkt habe in der Vorbereitung dass das Der wichtigste Ausgangspunkt ist für eine Bitte.
00:03:54: wem wir die Bitte eigentlich entgegenbringen?
00:03:57: Und der Ausgangspunkt von diesem Gebet ist unser Vater.
00:04:02: Durch den Gebrauch von Vater betont Jesus hier die Beziehung, die er zu Gott hat und auch die Beziehungen, die dem ganzen Gebiet zugrunde liegt.
00:04:11: Und das Erstaunliche ist dabei, dass Jesus der erste ist, der in der Bibel überhaupt Gott als Vater bezeichnet hat.
00:04:18: Vorher hat das niemand gemacht – es ist auch irgendwie ein bisschen logisch weil Gott der Vater von Jesus ist.
00:04:24: so.
00:04:25: aber kein anderer hat Gott diese intime, liebevolle Beziehung zugeschrieben die Jesus jetzt Gott zuschreibt.
00:04:34: Und damit revolutioniert Jesus auch so dieses Bild von Gott diesem ehrfurchtelgebietenen Gott.
00:04:42: der ist auf jeden Fall.
00:04:44: aber es kommt einfach noch der Aspekt hinzu das Vater.
00:04:49: und dieses Bild was Jesus hier von Vater prägt zeigt dass Gott ein liebevoller fürsorglicher Gott ist der Beziehung leben möchte, Beziehungen mit Nähe und Intimität.
00:05:03: Und das war für die Leute vorher unvorstellbar, weil sie es auch einfach überhaupt nicht kannten, mit Gott in dieser Art von Beziehungszutreten.
00:05:15: Als ich da diese Woche so drüber nachgedacht habe, dachte ich so boah!
00:05:17: Ich finde das so krass, weil Jesus diesen Vaterbegriff hier prägt und auch Jesus derjenige ist, der überhaupt möglich gemacht hat dass wir diese Vater-Kindbeziehung mit Gott leben können.
00:05:30: Und dieser Jesus prägt hier ein neues Bild und eine neue Art der Beziehungen, die wir mit Gott Leben können.
00:05:39: Wenn Jesus diese Bitte bittet geht er davon aus zu einem liebevollen, guten Vater bitte.
00:05:50: Der ist gut mit ihm meint, der das Beste für ihn haben will!
00:05:53: Das ist Jesu Grundlage für diese Bitte die hier ist.
00:05:57: und das ist die erste Frage, die ich uns heute morgen stellen will weil ich glaube dass das die Voraussetzung für das es wie wir dieses Gebet bitten.
00:06:06: was ist dein Gottesbild?
00:06:09: Gehst du davon aus wenn Du dieses Gebeet betest, dass Gott es gut mit Dir meint?
00:06:16: Welche Charaktereigenschaften prägend dein Gottesbild?
00:06:19: Und wovon gehst du aus, wenn du das bittest was Gott für dich überhaupt hat.
00:06:27: Ich habe das schon mal erzählt.
00:06:28: ich hatte vor jetzt mittlerweile ungefähr zehn Jahren so eine Glaubenslebens generelle Krise und in dem Prozess war ich im Seelsorger und ich weiß noch genau dass ich einmal mit meiner Seelsorgerin darüber gesprochen habe, was ich eigentlich über Gott denke.
00:06:47: Und ich war an dem Tag wo ich da saß so erschrocken darüber weil ich gemerkt habe, boah das Bild.
00:06:54: was ich zu dem Zeitpunkt hatte war dass Gott ein Regelgott ist.
00:06:58: in meinem Kopf musste ich einen Gutechrist, seine gute Christin.
00:07:02: Ich musste alles erfüllen damit Gott überhaupt irgendetwas für mich tun würde oder damit Gott meine Gebete hört.
00:07:11: Mein Gottesbild war total geprägt, Regeln einhalten zu müssen.
00:07:16: Und in den Jahren danach habe ich Gott gefragt, wie bist du denn eigentlich?
00:07:22: Weil wenn Du ein Regelgott bist und wenn Du eigentlich es nicht gut mit Dir meinst, will ich eigentlich nicht an Dich glauben weil warum sollte ich an Gott glauben?
00:07:29: der ist nicht gut mir meint.
00:07:32: Das war ein Prozess, Gott nochmal auf eine andere Art und Weise kennenzulernen.
00:07:35: aber ich hab gemerkt dass es notwendig ist, sein Gottesbild zwischendurch sich bewusst zu machen.
00:07:44: Weil so vieles genau da drauf aufbaut was ich von Gott denke und genauso auch die Bibelferse und diese Bitte, die wir heute lesen.
00:07:58: Und unsere eigentliche Bitte das was heute der Mittelpunkt ist, gibt uns heute unser tägliches Brot.
00:08:05: Das ist fers elf.
00:08:08: In den anderen Übersetzungen und in dem ursprünglichen Text heißt dieses tägliche Brot auch das notwendige Brot.
00:08:15: Und wir leben heute, wo es Supermärkte gibt und Kühlschränke, Tiefkühler, Lieferdienst... Wir kennen überhaupt nicht das Gefühl von Hunger oder nicht zu wissen wie kann ich heute an irgendwas zu essen kommen?
00:08:31: Weil wenn ich Hunger habe, kann ich innerhalb von Minuten irgendetwas zu Essen da haben und habe nicht mehr dieses Hungergefühl, aber als Jesus dieses Gebet den Jüngern beigebracht hat war das anders.
00:08:42: Damals gab es keine Kühlschränke und damals haben die Leute von dem gelebt was sie an diesem Tag verdient haben.
00:08:50: Die haben täglich ihren Lohn bekommen und konnten davon etwas zu essen kaufen meistens Mehl damit Sie am nächsten Morgen neues Brot backen konnten Denn Brot war die Haupt-Nahrungsquelle Nicht so wie bei uns heute.
00:09:03: Ich hab das Brot mal ein bisschen dabei und dip mir noch in die restliche Salatsauce, sondern Brot war morgens Mittagsabend die Hauptmahlzeit.
00:09:12: und deshalb hier das Notwendige.
00:09:15: wofür die Menschen bitten?
00:09:19: Und Jesus lehrt dieses Gebet seinen Jüngern, die nichts hatten!
00:09:25: die haben ihre Jobs aufgegeben, damit sie Jesus nachfolgen konnten.
00:09:29: Die hatten noch nicht mal diesen täglichen dieses tägliche Einkommen mit dem Sie sich irgendwas hätten kaufen können sondern diese Männer waren total darauf angewiesen dass sie täglich neu versorgt werden.
00:09:42: und dieses Brot steht für die täglich in Nahrung für die städtägliche Versorgung aber nicht nur für das was ich zum Essen brauche weil ich glaube wir wissen alle dass wir nicht nur aufgrund von Essen überleben, sondern das wir auch noch sehr viel mehr bestehen.
00:10:00: Dass es noch eine Seele gibt und ein Geist gibt und wir deshalb nicht nur das Brot brauchen, sondern es steht für das Leben selbst, für das Überleben und das was ich brauche um am Leben zu bleiben.
00:10:19: Wenn hier Leute gesagt haben oder wenn Jesus gesagt hat gib mir das tägliche Brot ist das was er meinte, gib mir was ich täglich brauche, um zu leben.
00:10:31: Und ich habe ja eben schon gesagt dass in anderen Übersetzungen dieses tägliche Brot das Notwendige ist.
00:10:41: und ich glaube da dürfen wir uns auch noch mal fragen Was ist denn das Notwendige?
00:10:45: Das ich brauche!
00:10:48: Was brauche ich eigentlich wirklich jeden Tag?
00:10:53: nicht nur das was sich an Lebensmitteln und materiellen Dingen brauche sondern auch welche Grundbedürfnisse habe ich?
00:11:00: jeden tag?
00:11:01: Bin ich mir da drüber überhaupt im Klaren, was brauche ich heute für diesen Tag um diesen Tag zu schaffen?
00:11:07: Und vorletzte Woche glaube ich habe einen Podcast zu diesem Thema gehört und ich fand eine Sache echt die hat mich noch ein bisschen beschäftigt weil der einer gesagt hat so oft beten wir für den fliegenden Teppich ohne überhaupt den Boden zu haben auf dem er landen könnte.
00:11:24: Und damit meinte er, wir haben manchmal so große Gebete von dem was wir uns wünschen.
00:11:29: Was wir gerne hätten.
00:11:30: und versteht mich nicht falsch.
00:11:31: ich glaube das Gott ein großer Gott ist der viel gibt.
00:11:36: aber ich glaube dass wir manchmal übersehen die Grundlagen zu haben wie hier in diesem Bild.
00:11:44: auf welchem Boden kann dieser fliegende Teppich denn landen?
00:11:46: Was ist denn das grundsätzliche was ich eigentlich wirklich brauche?
00:11:54: Und dann auch zu Gott zu sagen, heute brauche ich Sicherheit um den Tag zu schaffen.
00:12:00: Heute brauche Ich Kraft!
00:12:01: Heute brauch' ich das Gefühl geliebt zu sein.
00:12:05: Heute Brauche ich was auch immer.
00:12:07: Füll's mit Deiner... Mit dem was Du brauchst aber wirklich zu überlegen Was brauche ICH?
00:12:13: Um diesen Tag heute zu schaffen?
00:12:16: Was ist das Notwendige?
00:12:18: und da drin auch das Zweite wenn ich weiß was ich brauche wohin gehe ich denn damit?
00:12:26: Wohin geh' ich mit diesem Bedürfnis, was ich habe?
00:12:30: Wuhin geh', ich mit dem... Mit meiner Not vielleicht auch.
00:12:33: Wohhin geh' Ich mit meinem Alltag?
00:12:36: Mit dem, was sich braucht um diesen Tag zu schaffen?
00:12:38: und Jesus betet dieses Gebet zu Gott weil er weiß dass Gott sein Zufluchtsort ist an dem seinen bedürfenissen begegnet wird.
00:12:49: Und ich glaube das jesus das hier an seine Jünger weiter gibt Weil er diesen Schatz den er kennengelernt hat, Gott als Zufluchtsort in dem Alltäglichen.
00:13:00: Dass er das an seine Jünger weitergibt und sagt hier die Gegenwart Gottes als Zuffluchtesort ist das größte und das wertvollste was ich euch mitgeben kann.
00:13:12: Und auch das hat Jesus erst möglich gemacht dass Gott und Gottes Gegenwart für uns zugänglich ist jeden Tag.
00:13:23: Deshalb ist hier die Frage Nicht nur was brauche ich jeden Tag, sondern auch wo gehe ich hin mit dem.
00:13:31: Und was hält mich wenn ich mal krank bin?
00:13:35: Was hält mich... ...wenn meine Arbeit wegfällt?
00:13:40: Was fällt mich, wenn ich merke dass ich nicht über alles die Kontrolle habe?
00:13:44: Wohin kann ich dann damit gehen?
00:13:48: und Gott bietet in dieser Bitte hier Gott als Zufluchtsort für unser tägliches Notwendiges an, damit wir unseren Alltag meistern können.
00:14:05: Ich war gerade selber nicht mehr sicher ob das jetzt die richtige Folie ist.
00:14:10: und wenn du so über das tägliche Brot nachdenkst vielleicht macht es da auch klick dass es dieses täglichen Brot schon mal im Alten Testament gab Denn darüber habe ich dann auch diese Woche nachgedacht, weil das Volk Israel auch schon mal eine Situation mit Gott hatte, wo es um das tägliche Brot ging.
00:14:31: Und das war, dass das Volke Israel aus Ägypten, aus der Gefangenschaft ausgezogen ist und in der Wüste leben musste.
00:14:39: Und noch da hatten sie keine Kühlschränke!
00:14:40: Sie hatten keine Vorräte, sie hatten auch da nichts... ...und sie waren darauf angewiesen, dass Jesus sie täglich versorgt hat.
00:14:49: Das hatte er ja auch gemacht Denn es war täglich Manna in der Wüste vorhanden.
00:14:56: Manna ist das Brot, was Gott ihnen geschenkt hat.
00:15:00: und ich finde diese Vorstellung so krass weil täglich war Brot in der Würste ohne dass es irgendeine Herkunft gab keine Bäckerei oder sonst irgendwas.
00:15:11: Und Gott hat zu ihm gesagt sammelt es nicht für morgen sondern vertraut darauf, dass auch morgen wieder genug da sein wird.
00:15:23: Jesus will ihn hier beibringen, Gott zu vertrauen.
00:15:29: Morgen wird auch wieder Neues da sein!
00:15:35: Es sollte damals nicht einfach nur darum gehen an dem einen Tag wo das Manna da war möglichst viele Vorräte zu sammeln damit es dann für Wochen reicht und man dann Gott morgen nicht mehr braucht sondern Gott wollte seinen Volk beibringen.
00:15:50: du kannst mir vertrauen und ich geb dir das was du jeden tag neu brauchst.
00:15:57: Und da sind wir auch zurück bei dem Gottesbild.
00:16:00: Vertraust du jeden Tag neu darauf, dass Gott es gut mit dir meint und dich nicht in die Pfanne hauen will?
00:16:07: Und dann sagt ja er hätte doch mal gestern besser was gesammelt weil heute gibt's doch nichts.
00:16:12: oder weißt du okay gott meint ist wirklich gut mit mir und ich glaube das das was ist was wir auch hier im vater unser sehen können jeden Tag neu zu vertrauen und zu sagen, Gott ich vertraue dir dass du mich heute versorgst.
00:16:31: Nicht unbedingt mit allem was ich immer gerne hätte sondern mit dem was ich heute brauche.
00:16:38: Und da sehen wir auch hier schon dick gedruckt gibt uns heute unser tägliches Brot.
00:16:42: warum ist das so wichtig?
00:16:44: Da drin kann ich mich so krass wiederfinden weil Ich hoffe ich bin nicht die einzige Ich jemand bin, ich möchte meine Zukunft absichern.
00:16:52: Ich plane sehr gerne!
00:16:54: Ich möchte die Sicherheit haben.
00:16:55: was kommt morgen?
00:16:56: Was kommt übermorgen am liebsten schon?
00:16:57: Was kommen nächstes Jahr oder sogar in zwei Jahren?
00:16:59: Fände ich richtig hammer zu wissen.
00:17:02: aber wir wissen es nicht immer so gar in den seltensten Fällen.
00:17:09: und Jesus weiß dass wir uns Sorgen machen und deshalb steht das ganze Vater unser auch in der Bergprädik in dem Teil wo Jesus darüber spricht übersorgen und dass wir keine Sorgen in Vers.Einendreißig, in Matthäus VI sagt Jesus, darum sollt ihr nicht sorgen und sagen was werden wir essen?
00:17:28: Was werden wir trinken?
00:17:29: Momit werden wir uns kleiden.
00:17:32: Euer himmlischer Vater weiß das ihr all dessen
00:17:35: bedürft.".
00:17:37: Und da steht Gott weiß schon, was wir brauchen!
00:17:40: Das ist keine neue Information die wir Gott geben und dann weiß er ah jetzt weiß ich was sie brauchen.
00:17:48: Ich glaube dass dieses Gebet nicht unbedingt ist, damit wir Gott über unsere Bedürfnisse und das was wir brauchen informieren sondern damit unser Fokus neu gerichtet wird.
00:18:01: Dass das auszusprechen für mich ist weil ich damit sage mit diesem Satz unserer tägliches Brut gibt uns heute Ich gebe dir meine Angst, dass ich nicht weiß was morgen kommt und das Unsicherheit in mir auslöst.
00:18:16: Ich weiß nicht was kommt, aber ich vertraue dir dafür dass du es heute weißt und mich heute versorgst.
00:18:26: Jesus macht dadurch deutlich das wir nicht immer alles unter Kontrolle haben können und auch nicht alles planen können Aber dass das Vertrauen heute einen Riesenunterschied macht.
00:18:40: Und er sagt damit auch Du musst die Probleme von morgen noch nicht heute schon leben und durchdenken.
00:18:48: Sondern du darfst wissen ist Gott bei mir.
00:18:52: Heute gibt er mir Kraft, heute gibt der mir das Brot was ich brauche.
00:18:57: Heute hat er mir seine Gegenwart geschenkt und heute geht Jesus mit egal wohin ich gehe und egal was mir Sorgen macht.
00:19:07: aber Jesus heute da!
00:19:09: Und ich glaube deshalb dass es für uns so wichtig ist dieses heute zu beten damit wir uns darüber im Klaren sind.
00:19:19: meine Angst kann ich Jesus geben weil er da ist.
00:19:29: Hier kannst du es nochmal lesen, du kannst mir vertrauen sagt Gott ich gebe dir was Du für den Tag heute
00:19:34: brauchst.".
00:19:40: Genau und dann steht in dem Pferd gibt uns heute unser tägliches Brot uns und Unsa!
00:19:48: Und auch das hat eine richtig starke Bedeutung.
00:19:52: der Gerrit hat doch in den letzten Wochen mehrmals betont dass das Vater Unsa ein Gebet ist mit dem wir uns gegenseitig tragen können.
00:20:00: Es ist ein Gemeinschaftsgebet, für einander da sein und Jesus verbindet uns hier miteinander.
00:20:09: Weil du nicht alleine dastehst mit den Sorgen.
00:20:12: Du stehst nicht allein da mit dem was du heute brauchst sondern wir sind viele!
00:20:18: Und wie können einander tragen?
00:20:19: Wir sollten auch einander tragen.
00:20:23: Ich finde es so krass weil wenn ich hier stehe oder wir stehen dieses Gebet beten Unser tägliches Brot gibt uns heute, dann bete ich das automatisch für den neben mir mit.
00:20:35: Vielleicht bete sich das für eine Person mit die gerade keine Wohnung hat?
00:20:39: Für eine Person, die nicht weiß wie sie die Stromrechnung bezahlen soll?
00:20:43: Für ne Person die innere Not hat und nicht weiß, wie sie morgen schaffen soll?
00:20:50: Vielleicht betete ich das für ne Person mit, die zerbrochen ist ohne dass ich es weiß!
00:20:57: Und gleichzeitig wirds da ja auch unangenehm Weil wenn ich das für jemanden mitbete und dieses uns ausspreche, dann kann ich nicht einfach durch die Welt gehen als würden mich die Nöte von anderen überhaupt nichts angehen.
00:21:15: Sondern ich glaube dass wir eine gewisse Verantwortung in Anführungszeichen weil du bist nicht verantwortlich für das Leben eines Anderen aber ich glaube trotzdem dass wir ne gewisse Verantwortung füreinander haben zu sehen.
00:21:29: Welche Not hat diese Person und kann ich ein Teil dieses täglichen Brotes von dieser anderen Person sein?
00:21:37: Wenn ich weiß, die Person hat Schwierigkeiten, die Heizkosten zu zahlen.
00:21:43: Kann ich dieser Person aushelfen?
00:21:45: wenn ich weiß jemand weiß nicht wie er Essen kaufen soll.
00:21:49: Kann Ich was besorgen, kann ich den Einkauf übernehmen.
00:21:52: Wenn ich weiss Die Person hat eine richtig harte Woche.
00:21:56: Kann Ich glaube, dass das hier eine Aufforderung ist, einander in der Not zu sehen oder noch nicht mal nur in Not sondern in unserem Alltag zu sehen und Segen füreinander zu sein.
00:22:17: Und ich habe eben erzählt, dass ich vor zehn Jahren mein Gottesbild so hinterfragt hab und gemerkt habe, dass sich von Gott damals als Regelgott ausgegangen bin oder das so aufgebaut hat über mehrere Jahre.
00:22:33: Und ich habe vor ein paar Wochen noch mal über mein Gottesbild nachgedacht und hab da gemerkt, erschreckenderweise oder eigentlich hat... Ich weiß gar nicht ob es mich wirklich so erschreckt hat in dem Moment.
00:22:46: Aber da habe ich gemerkt ... ich glaube an Gott der Gut ist!
00:22:51: Und ich würde über jeden von euch aussprechen, Gott ist gut zu dir aber ich hab's in den letzten Monaten gar nicht gefühlt.
00:23:10: gedacht habe, ich bin eigentlich nicht wichtig für Gott.
00:23:15: Die Gebete die ich seit einem Jahr bete gehen überhaupt nicht in Erfüllung.
00:23:20: Ich hab jeden Tag genug zu essen aber meine Not innerlich ist einfach nicht besser geworden.
00:23:30: und ich habe es so gemerkt Boah Gott irgendwie habe schon Angst zu beten und diese Hoffnung zu haben dass du irgendwas ändern könntest weil ich gehe eigentlich schon davon aus das gar nichts passieren wird.
00:23:43: Ich glaube eigentlich gerade nicht daran, dass du meine Gebete hörst.
00:23:49: Und dann habe ich so gedacht... ...ich bin diejenige, die sich hier hinstellt und über dieses Thema predigen soll oder was heißt soll?
00:23:57: Also ich mach das schon freiwillig ne!
00:24:01: Aber ich hab echt in den letzten zwei Wochen gedacht, so boah, eigentlich disqualifiziert mich das doch hier zu sagen Gott ist ein Versorger und wir sollen Gott vertrauen.
00:24:11: Wenn ich das eigentlich gerade gar nicht fühle und es mir so viel abverlangt, morgens trotzdem zu beten.
00:24:18: Und trotzdem zu denken okay Gott du wirst es irgendwie machen auch wenn sich nichts an dem ändert was ich bete.
00:24:29: Und auf den letzten Sonntag hatten wir Zeugnis Gottesdienste und es standen so viele krasse Leute hier die gebetet haben und die Veränderung sehen in ihrem Leben wo ich so dachte... Was soll ich denen nächste Woche sagen?
00:24:41: Was soll ich denen über Versorgung sagen, wenn ich selber das Gefühl habe, ich erlebe diese Versorgungen überhaupt nicht.
00:24:50: Aber dann hatte ich diese Woche eine intensive Woche weil mich das wirklich sehr beschäftigt hat.
00:24:57: aber ich hatte vor allen Dingen ein Erlebnis was mein Denken sehr verändert hat und zwar bin ich am Dienstagabend vom Sport nach Hause gefahren und ich habe gerade geparkt.
00:25:11: Und es war wie so, man hat das ja schon mal, dass Bilder des Lebens so innerlich ablaufen und ich hatte das nur mit Gedanken.
00:25:19: Ein Gedanke nach dem anderen ist in meinen Kopf gekommen.
00:25:25: Als erstes hatte ich den Gedanken von meiner Freundin die mir in den letzten Monaten... Ich weiß nicht wie oft geschrieben hat, Ida!
00:25:36: Ich hab Essen vor deiner Tür gestellt und das Stand gekochtes Essen, was meistens für zwei Tage gereicht hat.
00:25:42: Und das war nicht nur einmal!
00:25:44: Oder ich hatte der nächste Gedanke... ...war meine Schwester die vor ein paar Monaten so in einem FaceTime-Anruf nebenbei gesagt hat... ..."Ida, ich habe für dich gefastet und gebetet...".
00:25:54: "...und das waren die Sachen, die ich
00:25:55: hatte.".
00:25:56: Wo ich so dachte, krass jemand verzichtet auf Essen für mich und betet für mich?
00:26:02: Der nächste Gedankte war der erste Tages den ich gelesen hab, der mich so ermutigt hat dann an Tagen oder das Lied, was ich gehört habe und so gestärkt zur Arbeit gefahren bin.
00:26:16: Die Postkarte in meinem Briefkasten der Instagram-Post – die Kollegin, die gesagt hat, fahr schon mal nach Hause!
00:26:24: Ich kopier für dich
00:26:25: mit.".
00:26:26: Oder jetzt am Freitag hatten mir eine Freundin Muffins vor die Tür gestellt und eine mega ermutigende Karte.
00:26:34: Und in dem Moment am Dienstag hab' ich verstanden dass Gottesversorgung Nicht ist, dass unsere Umstände sich ändern.
00:26:45: Sondern das sind diesen Pferds, die bei uns heute unser tägliches Brot darum geht jeden Tag damit versorgt zu sein diesen Tag zu schaffen den Alltag zu schaffen.
00:27:01: und meine Umständen haben sich seitdem überhaupt nicht geändert.
00:27:04: es hat sich nichts an dem geändert wofür ich gebetet habe und es fällt mir immer noch schwer zu denken ja ich weiß es wird alles anders werden Aber ich habe gemerkt, die tägliche Versorgung sind so viele kleine Sachen in denen andere Menschen mich so krass ermutigt haben.
00:27:27: In den letzten Monaten und auch selbst durch Ferse usw.
00:27:33: Aber ich hab da einfach so gedacht es ist krass wie sehr dieses unser tägliches Brot wirkt und die Notwendigkeit in der wir alle sind, dass wir einander brauchen.
00:27:49: Und deshalb möchte ich dich ermutigen morgens oder auch den Tag über Gott zu fragen wie kann Ich heute für jemand Anderes ein Segen sein?
00:28:00: Wie kann jemand anderes Deine Versorgung heute durch mich vielleicht erleben?
00:28:08: Wo kann ich Heute Teil des täglichen Brotes von jemand anderem werden indem ich was weitergeben kann.
00:28:17: Und wenn Jesus uns also hier leert, um unser tägliches Brot zu bitten dann spricht er über Vertrauen und Abhängigkeit auch.
00:28:25: Genügsamkeit Dankbarkeit in dem was wir schon haben Gemeinschaft und die Frage Was wir wirklich zum Leben brauchen.
00:28:37: Ich glaube dass das heute in unserer oft so überladenden schnellen und immer mehrwollenden Gesellschafts so wichtig ist dahin zurückzukommen zu überlegen, was brauche ich wirklich?
00:28:49: Was habe ich schon?
00:28:52: Was brauche Ich um diesen Tag heute zu schaffen.
00:28:55: Nicht mein ganzes Leben direkt sondern erst mal heute und ich möchte einladen dass wir gemeinsam aufstehen das sich für dich und deinen Alltag bete danke und dass wir dann anschließend noch gemeinsam das Vater unser beten.
00:29:27: Jesus ich dank dir dafür dass du gut bist Auch wenn wir es nicht jeden Tag fühlen und auch, wenn wir vielleicht manchmal denken, dass unsere Umstände sich nicht ändern.
00:29:40: Dann bist du trotzdem gut!
00:29:42: Und ich bete, dass du unsere Augen dafür öffnest wo deine Versorgung ist.
00:29:48: Dass wir Dankbarkeit da drin lernen zu sehen wie du jeden Tag mit uns durch diesen Tag gehst.
00:29:59: Ich möchte dir Danke sagen dafür das Du der Versorger bist Und das ist sich lohnt, auf dich zu vertrauen.
00:30:07: Auch wenn es an manchen Tagen vielleicht schwieriger ist aber dass wir dann füreinander da sind und einander darin tragen.
00:30:17: Jesus ich bete für jede einzelne Person die hier ist, dass diese Woche eine Woche wird in der wir dich neu als Versorger unseres Alltags kennenlernen weil du nicht nur in großen Lebens Entscheidungen bist, sondern du bist in unserem Alltag.
00:30:35: Du bist ein Gott der uns in unseren Alltag versorgt und dafür möchte ich dir Danke sagen.
00:30:43: Danke Jesus dass du das möglich gemacht hast für uns!
00:30:47: Dass wir Gott als Zufluchtsort ansteuern können, der uns sieht und der uns begleitet.
00:30:56: Schön, dass du dabei warst.
00:30:58: wenn du Fragen oder Anmerkungen hast wende dich gerne an unsere Mitarbeitenden Zum Beispiel Sonntags nach dem Gottesdienst oder auch online unter kirchefürsiegen.de.