Kirche für Siegen

Kirche für Siegen

Lebendig. Leidenschaftlich. Echt.

Transkript

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00:00:02: Guten Morgen, schönen euch alle zu sehen.

00:00:04: Mein Name ist Gerrit und ich bin Passeur hier in der Kirche für Siegen und ich darf heute prädigen.

00:00:12: Genau es wird weitergehen.

00:00:14: wir haben die letzten beiden Sonntage oder die letzten drei eigentlich Nehmertaufe mit rein.

00:00:19: da haben ja auch ein Thema angesprochen was auch in diesem Psyme vorkommt.

00:00:23: Wir schauen uns im Psym'n.

00:00:26: Wir haben jetzt schon zwei Sonntag gehabt über die ersten beiden Teile Und ich lade dich dazu ein, schlag gerne deine Bibel auf.

00:00:35: Zum Mitlesen bei Psyme, dreiundsechzig kleiner Bible-Hack die Bibel genau in der Mitte aufschlagen, dann kommen wir genau bei dem Psym raus.

00:00:44: Bei der Bibel App weiß nicht wie das funktioniert aber ja... Psymes, dreiunsechszig!

00:00:54: Ich lese einmal vor ab Fess eins Ein Psymen David aus der Zeit als er sich in der Wüste von Judah aufhielt Gott, mein Gott bist du.

00:01:08: Dich suche ich wie ein Durstiger der nach Wasser lächzt.

00:01:13: so verlangt meine Seele nach dir.

00:01:16: mit meinem ganzen Körper spüre ich wie groß meine Sehnsucht nach dir ist in einem dürren ausgetrockneten Land wo es kein Wasser mehr gibt.

00:01:27: Mit dem gleichen Verlangen hielt dich im Heiligtum Ausschau nach dir um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen denn deine Güte ist besser als das Leben.

00:01:39: Mit meinem Mund will ich dich loben, ja so will ich Dich preisen mein Leben lang.

00:01:46: Im Gebet will Ich meine Hände zu Dir erheben und Dein Name rüben.

00:01:52: Deine Nähe settigt den Hunger meiner Seele wie ein Festmal!

00:01:57: Mit meinem Mund will ich dich loben.

00:01:59: Ja über meine Lippen kommt großer Jubel.

00:02:03: Nachts auf meinem Lager denke ich an Dich.

00:02:06: Stundenlang sinne ich über Dich nach.

00:02:09: So viele Male hast Du mir geholfen Und im Schutz deiner Flügel kann ich jubeln.

00:02:16: Von ganzem Herzen hänge ich an dir, und Deine Hand hält mich fest!

00:02:23: Meine Feinde wollen mir böses – und tracht mir nach dem Leben.

00:02:28: Im tiefsten Totenreich werden sie noch enden.

00:02:32: Dem tödlichen Schwert werden Sie ausgeliefert.

00:02:35: Den Schakalen werden Sie zur Beute.

00:02:38: Doch der König wird sich freuen, weil Gott zu ihm hält.

00:02:42: Glücklich schätzen kann sich jeder der sich bei einem Eid auf Gott beruft.

00:02:48: Der Mund, der Lügne aber wird

00:02:50: gestopft.".

00:02:52: Ich möchte beten!

00:03:08: Ich danke dir für dein Wort.

00:03:11: Ich dank dir dafür dass wir erfahren dürfen und erleben dürfen wie David dich erlebt hat.

00:03:17: Wie er an dir festhält und was seine Gewissheit ist und war.

00:03:20: Was seine Hoffnung war, was seinen Herz gesprochen hat.

00:03:28: Und spätet das so?

00:03:29: uns begegnest heute Morgen.

00:03:31: Siehst du, wo wir herkommen?

00:03:32: Von dem Morgen der vielleicht stressig war von der Woche die anstrengend war Beziehung die ja vielleicht auch gelitten haben die Woche Vielleicht auch dasselbs gelitten hat Dank ich dir dafür das Du uns da drin begegnen ist Heute morgen Dass Du Dich zeigst und alle Sorgen aller Ängste von uns nimmst So unser Herz erfüllt mit einem göttlichen Frieden, der so viel höher ist als wir uns das überhaupt vorstellen können.

00:04:03: Danke dass du es tust und wir das nicht irgendwie herbeizauern müssen sondern ja, dass du Gott bist, der uns sieht, den uns liebt und uns auch Frieden schenkt dafür.

00:04:14: Amen Ich habe schon gesagt, wir hatten zwei Sonntage schon.

00:04:19: Da haben wir die ersten beiden Teile dieses Psymes gemacht und in der ersten Predik haben wir uns nur die ersten Beidenversen angeschaut.

00:04:25: Wenn du jetzt noch an der Bibel schaust, wir so denken, ersten beiden Verse.

00:04:28: bei mir beginnt der Psyme mit Vers Zwei Das korrekt?

00:04:31: Vers Eins ist quasi die Einleitung also einem Psym David aus der Zeit, als er sich in der Wüste von Jüta aufhielt Und in dem Vers Zweih war vor allem dieses hey meine Seele durstet nach dir.

00:04:44: David befindet sich in einer Wüse und er betet nicht darum, dass er doch was zu essen oder was zu trinken bekommt.

00:04:51: Dass die Verfolgung aufhört?

00:04:53: Nein!

00:04:53: Er bittet Gott oder betet ihn an und sagt hey mich durstets nach dir.

00:04:58: So erstellt quasi seine lebensnotwendigen Dinge unter der Nähe zu Gott.

00:05:05: Und da war meine Frage so an uns Wie oft ist es... Durstet auch unsere Seele nach Gottes Nähe?

00:05:12: aber wie oft trinken wir Salzwasser?

00:05:14: Wir haben danach noch mehr Durst und wir versuchen unsere Seele mit etwas zu füllen, was uns niemals vollständig setzigen kann.

00:05:20: Im zweiten Teil ging es ums Essen!

00:05:23: Ich finde so schön dass David Dinge nimmt die wir selber erleben und genießen dürfen hier auf der Erde einfach gutes essen wo er das selber auch schätzt.

00:05:34: Sechs sagte, deine Nähe zättigt den Hunger meiner Seele wie ein Festmal.

00:05:38: Luther gefällt mir da noch besser.

00:05:41: Er sagt Wie von Fett und Mark ist meine Seele gesättigt?

00:05:46: Und auch die Frage, wo setzigen wir uns unsere Seele mit so einem richtig leckeren guten Essen?

00:05:53: Wo setzten wir unsere Seelen mit Dingen, die einfach mit schnellem Fast-Food?

00:05:59: Dinge, die uns nie richtig vollkommen füllen und wo wir uns danach Wie nach McDonalds einfach nicht gut fühlen, wie nach einem guten Steak oder so.

00:06:10: Du kannst das gerne nachhören.

00:06:11: die Predigen.

00:06:13: Das ist gut hilfreich weil es dann mal den roten Farben da drin so ein bisschen findet.

00:06:18: aber um die ersten beiden Predigen zusammenzufassen ist es bei meiner Frage was ist mein natürlicher Zugang zu Gott?

00:06:27: Was ist wo es in meinem Leben immer im Alltag der natürliche Zugang?

00:06:35: Und David befindet sich in der Wüste.

00:06:37: Das hebräische Wort für Wüster ist der Mitbar und das Wort Mitbar oder das Bild, der Wüstere, es sind ganz, es ist ein theologisches Bild auch in der Bibel allgemein zu sehen.

00:06:49: Wir sehen dass ganz viele Menschen immer in die Wüse entweder geschickt werden oder Menschen in die wüste gehen.

00:06:55: Ja, das Volk Israel kommt aus Ägypten wird's rausgeführt durch Moseln.

00:07:00: Sie kommen wo kommen sie hin?

00:07:01: Sie kommen in die Würste und sie sind in der Würstere unterwegs.

00:07:04: Wir lesen ganz oft die Propheten in der Bibel im Alten Testament, sind sehr oft in der Wüste wo sie in die Wüße gehen.

00:07:12: Aber Jesus selber wird nach seiner Taufe, wird er Matthiosvier, wird ihr in die wüsstückisch oder ihr geht aktiv freiwillig in die Würste um zu beten und zu fasten.

00:07:23: also wir sehen immer Moment wo Menschen in diewüsse gehen und Die Wüster ist.

00:07:28: ich finde mag das Wort Wüsten nicht so.

00:07:30: mir gefällt besser Wildnis oder Steppe zu sehen, das alles was in diesem Wort drin ist auch.

00:07:36: Also David war Hirte.

00:07:38: er hat zum Beispiel seine Schafe weiden lassen in der Mitbar also wir würden jetzt sagen in der Wüste.

00:07:43: sehr komisch da seine Schafweiden zu lassen.

00:07:46: aber da heißt es nicht nur Wüse sondern einfach auch Steppewildnis wo er seine Schave weiden lässt.

00:07:52: und das Bild das theologische Bild der Wüsste in der Bibel ist einmal dass die Wüster der mitbar ein Ort der Leuterung ist.

00:08:02: würde jeder von uns mitgehen, wenn wir in der Wüste sind.

00:08:04: Auch der Läuterung bedeutet alle unwichtigen Themen, alle Themen die nicht ums überleben gehen werden Randthemen.

00:08:11: In der Wüsste geht es nur ums Überleben.

00:08:13: Es geht nur darum wo bekomme ich was zu essen?

00:08:15: Was zu trinken?

00:08:17: Mitbar Die steppe die Wildnis war auch ein gefährlicher Ort.

00:08:20: also da gab's auch Löwen.

00:08:22: Da gab's wie hier auch in dem Psalm erwähnt Schakale.

00:08:25: das heißt war auch im orte.

00:08:26: gefährlich war auch für einen selber.

00:08:29: Wir lesen Samuel Buch überdauert, dass er in der Wüste auch Löwen und Bären erschlagen hat um seine Schafe zu schützen.

00:08:39: Das heißt es war ein Ort der auch gefährlich war und es ging erst mal nur ums Überleben.

00:08:43: da ging's nicht darum ob ich eine Rechnung zu bezahlen oder keine Ahnung mein Abo zukündigen sondern es geht nur um das reine Überleben.

00:08:51: wo bekomme ich was zu essen und was zu trinken?

00:08:53: Der Fokus wird geschärft!

00:08:55: Ein Ort der Läuterung.

00:08:58: zweitens auch Ort der Prüfungen oder Entwicklung.

00:09:02: Also Menschen werden geprüft, aber dürfen auch wachsen und sich entwickeln in der Wüste.

00:09:06: Wir lesen ganz oft auch wo Jesus selber aus der Wüstere anders rauskommt oder Mose.

00:09:12: er geht in die Würste und die Wüster ist ein Ort der Prüfung, wo das Volk Israe geprüft wurde ob sie Gott vertrauen.

00:09:19: also einen Ort der prüfung aber auch Entwicklung und es wachsen.

00:09:24: Kommen wir gleich noch ein bisschen darauf zurück Aber vor allem der Gotteserfahrung oder der Gottesbegegnung.

00:09:34: Menschen begegnen sehr oft in der Wüste Gott, in der Bibel gibt es die eine Stelle wo Mose in die Wüße geht um dort also.

00:09:44: er flüchtet Ägypten aus Ägyptien weil er dort jemandem umgebracht hat und er hat Angst vor Verfolgung.

00:09:51: dann geht er in die wüste rein und in der wüse begegnet Gott ihm.

00:09:56: Das ist die Geschichte, vielleicht kennst du sie sogar.

00:09:58: Das wurde Dornbursch brennt aber nicht verbrannt.

00:10:01: das ist der Teil in der Bibel wo Gott sich vorstellt und seinen Namen sagt ich bin der ich bin Der Gott Yahweh.

00:10:09: Und in der Wüste passiert das steht dort ganz explizit auch noch mal In der wüste begegnet Gott Mose.

00:10:16: Das folgt Israel.

00:10:17: als es aus Ägypten rausgeführtes durch die Wüsten geht Begegnet gott ihn in der Feuersäule in der Nacht und der Wolkensäule am Tag.

00:10:26: Ein Ort der Begegnung, ein Ort der Gotteserfahrung.

00:10:31: Und genauso war es für David auch in Ort der Gottiserfahrung also einen Ort wo er quasi gelebt hat vorher als Hirte und mitbar war.

00:10:44: ein Ort für ihn, wo er jetzt auf der Flucht ist vor seinem Sohn dahin umbringen möchte, er flüchtet in die Wüste und dort ist ein Ort hat das ganz, also ist einfach so ein theologisches Thema auch in der ganzen Bibel zu sehen.

00:11:07: Und uns ist aufgefallen in den ersten Versen dass er gar nicht darum bittet und Gott anbetet und sagt hey hilft mir aus dieser schweren Situation vielleicht so wie wir uns schnell darin erkennen wenn wir in einer Situation sind wo Wo Gefahr ist oder wo wir Not leiden, wo wir schnell die Fürbitte machen und schnell sagen hey Herr.

00:11:26: Befreie mich aus dieser Bedrängnis, befreie ich mich aus der Situation.

00:11:30: Und in den ersten Versen erkennen wir das nicht sondern erbetet eigentlich um die Nähe zu Gott auch.

00:11:35: Er schaut in die Vergangenheit und sagt so was habe ich dich doch erfahren?

00:11:39: In der Vergangen- heit oder auch im Heiligtum hab ich ausschon nach dir gehalten um deine Macht und Herlichkeit zu sehen.

00:11:47: In diesem zweiten Teil oder dritten Teil, den wir uns jetzt anschauen im letzten Teil des Psalms geht es aber darum.

00:11:54: Er betet... Wir schauen uns gleich das Gebet an Aber er ist das Thema.

00:11:59: was ihn jetzt gerade betrifft wird Thema Die Situation in der jetzt gerade ist.

00:12:04: die wird zum Thema Ja meine Feinde wollen mir böses und trachten mir nach dem Leben Im tiefsten Totenreich werden sie noch enden.

00:12:14: Das heißt hier geht's konkret um die Feinde die ihnen bedrohen.

00:12:17: auch.

00:12:17: Vielleicht finden wir uns da auch schon eher wieder sowas zu beten.

00:12:22: Aber vielleicht nicht zu betern, meine Feinde wollen wir bösen, tragt mir nach dem Leben im tiefsten Totenreich werden sie noch enden sondern wir würden erbeten und sagen so Herr ich möchte dass meine feinde und die mir Böses wollen dass sie im Toten Reich enden.

00:12:38: Ich möchte das du sie auffällst, dass du mich beschützt davon.

00:12:42: aber wie David hier betet?

00:12:43: Er betet mit einem schon passierten Sieg.

00:12:46: er betet quasi mit etwas wo schon etwas passiert ist.

00:12:50: dem tödlichen Schwert werden sie ausgeliefert, den Schakalen werden Sie zur Beute.

00:12:56: Nicht, oh himmlische Vater bitte, bitte macht doch das tödliche Schwert, dass Sie dem tötlichen Schwerte ausgeliesfert werden sondern erbetet dort mit einem schon passierten Sieg.

00:13:09: Erbetet mit einem Blick wo schon etwas passiert ist, wo ein Kampf schon gekämpft wurde.

00:13:17: Man vielleicht eher darauf hinkommt und sagt so, ach, himmlicher Vater.

00:13:19: Bitte hilf mir doch, tue dies oder tue das.

00:13:22: aber er spricht von einem schon errungenen Sieg.

00:13:25: sie werden im tiefsten Totenreich enden den Schon Errungenden Sieg.

00:13:40: Und das sind Dinge auch was wir auch auf dieses Bild von Wüste und Steppe sehen.

00:13:45: es gibt Dinge die können wir nur in der Wüster gezeigt bekommen.

00:13:48: Vielleicht war das auch etwas was David nur in Der wüste gezeigt bekommen hätte können was Gott ihm nur dadurch zeigen können in dieser Wüste, in diesem Ort der Leuterung.

00:13:59: Und es gibt unterschiedliche Gründe.

00:14:01: Gründe warum Menschen in die... ...in die Wüße geschickt werden.

00:14:05: einmal weil sie dort auch hingeschickt werden von jemanden.

00:14:09: aber hier bei David ist das nicht so dass er natürlicher ist auf der Flucht aber er sucht sich den Ort auch selber aus.

00:14:17: Er sucht dich die Wüsse aus.

00:14:18: man erkennt das auch an einer anderen Stelle wo er schon mal in die Wünste flüchtet.

00:14:23: Es ist ein Ort der ihm vertraut ist weil er dort scharfe geweidet hat, als Hirte gearbeitet hat.

00:14:29: Es war ein Ort für ihn auch wo Gott begegnet hat.

00:14:35: und wenn wir jetzt diese Beschreibung wie ich das am Anfang gesagt habe was doch der mitbar ist?

00:14:39: Ort der Leuterungen, Ort der Prüfung und Ort der Gotteserfahrung kann man sagen die ersten beiden Dinge würde man auch schnell negativ betiteln wird schnell sagen die Wüste ist auch wirklich ein harter Ort der Läuterung einfach oder einen harter ort der Prüfung.

00:14:55: Aber man kann es auch positiv sagen.

00:14:57: Man kann sagen, hey die Wüste der Mitbar ist ein Ort wo es keine Ablegungen gibt.

00:15:05: Neuer Fokus!

00:15:05: Es geht nur um das wo's wirklich im Leben drum geht.

00:15:10: Es geht nicht um englische Randdinge und mein Thron oder meine Herrschaft oder meinen Reichtum sondern es geht um klarer Fokus zu bekommen.

00:15:22: Und auch dass der Ort der Prüfung in der Entwicklung ja... Das ist ein dort wo man sich formen lassen kann, wo ich geformt werde wo ich gewachsen darf und entwickelt werde, durch Gott.

00:15:33: Ein Ort, wo ich durch Gott geformt werde.

00:15:37: Und ein Ort, in dem ich ihn begegnen

00:15:39: kann.".

00:15:40: Also für David war das nicht nur ein Ort der Flucht – auch jetzt muss ich in der Wüste sein!

00:15:43: Sondern für ihn war es wirklich dieser Ort ... Der neue Fokus.

00:15:47: Das widerspiegelt auch diese Psyme ganz stark.

00:15:49: Es ist nicht dieses Schau doch an wie schlecht es mir geht sondern es ist ein klarer Fokus, der schon errogene Sieg drauf gesprochen hat.

00:15:57: und auch ich lasse mich formen von Gott.

00:16:00: Und ich mag dieses Bild von dieser Wüste auch, und ich möchte eine Stelle im neuen Testament anschauen.

00:16:08: Matthäus VI für VI das ist in der Bergpredigt wo Jesus um das Thema Beten spricht und er sagt zum Beispiel ... Er sagt dort wenn du beten willst gehen dein Zimmer schließ die Tür und dann bete zu deinem Vater der auch im Verborgenen gegenwärtig ist.

00:16:27: Und dein Vater, der ins Verborgenen sieht wird dich

00:16:30: belohnen.".

00:16:31: Er hat das gesagt damals die Pharisäer, die Schriftgelehrten haben sich meistens an die Straße gestellt dass jeder gesehen hat schaut mal wie gut und wie laut und wie schön ich bete und wie heilig ich doch bin dadurch da sie so tolle Worte benutze vielleicht kennt kommt ihr das auch irgendwie bekannt vor?

00:16:47: Vielleicht auch bei dir selbst wo du dich überfühlt fühlst in Gebetesgemeinschaften und auf einmal merkst wow krass also irgendwas.

00:16:54: und er sagt Jesus ganz klar, es geht nicht darum was du sprichst sondern geh in deine Zimmer rein.

00:17:01: In deine Kammer rein würde Luther sagen jetzt schließ dich ein und bete zu dem Vater.

00:17:08: Genau das Zimmer ist quasi der inneste Raum des Hauses den man von außen nicht sieht auch einen Raum wo vielleicht auch Gäste nicht reinkommen.

00:17:17: Das war so die innerste Kammer wo man wirklich verborgen ist.

00:17:21: dort soll mir reingehen und dort sollen wir zu Gott beten.

00:17:26: Und daran hat mich die Wüste in diesem Kontext von David so ein bisschen erinnert.

00:17:30: So als wäre die Wüsste der Mitbar, so Davids Kammer.

00:17:34: Jetzt wäre die wüste der Ort, so dieses Chemische und diesen Secret Place dieser Raum wo er hingeht um... Wo es wirklich nur um die eine Sache geht, wo er geformt werden darf durch Gott und ihm erfahren und erleben darf.

00:17:54: In dieser Kammer.

00:17:55: das macht Jesus hier klar.

00:17:56: Es geht darum beim Gebet.

00:17:58: Es geht in dieser Kammer.

00:17:59: Geht es nur um dich und deinem Gott?

00:18:04: Es geht nicht um irgendeine Gebetstradition, es geht in der Kammer nicht um den Pastor, es ist nicht um Theologie oder Gemeinde oder irgendetwas, sondern in dieser Kamera geht es ganz roh!

00:18:16: Es geht nur um die Begegnung mit deinem Gottes.

00:18:19: Es geht NUR um Gott und dir – ganz persönlich, ganz rohe.

00:18:25: Es gibt keinen anderen, es gibt nur um Dich und Gott.

00:18:34: Was ist dein Mitbar, was ist dein Ort der Begegnung?

00:18:38: Ein Ort wo du merkst und du betest.

00:18:41: Und das ist ein Ort da geht es nur um dich und Gott!

00:18:47: Bei so etwas Simplem wie Gebet, was es schon so viele Jahre auch in der Kirchentradition und der Kirchengeschichte gibt finde ich glaube ich auch daran dass es trotzdem eine Thematik ist die uns einfach auch schwer fällt um ehrlich zu sagen Wo dann da vorne jemanden steht und er sagt, wir sollten einfach mal ein bisschen mehr beten.

00:19:09: Aber wie sieht Gebet aus?

00:19:11: Und wo können wir diesen Ort sehen?

00:19:13: Und worum geht es eigentlich im Gebet?

00:19:15: Es geht in diesem Gebet, in dieser Kammer geht's nur um dich und dein Gott!

00:19:19: Was ist dein Ort der Begegnung?

00:19:22: Dein Mitbar, deine Steppe, deine Wildnis... Ich bin landeskirchlich aufgewachsen also ich bin sehr Kirchen orientiert vom Gebäude her gewesen und mein Secret Place, mein Ort der Begegnung ist zum Beispiel.

00:19:41: Kirchengebäude auch hier in Siegen gibt es ein paar die den ganzen Tag über offen stehen können sie einfach reingehen.

00:19:46: im Sommer bei thirty-fünf Grad ist das eine sehr gute Orte um zu sein weil's sehr kühl ist.

00:19:52: aber es hat auch so was andächtiges und wirklich so einen ruhiger Ort wo man reinkommen kann einfach wann es so passt in seinem Alltag und so ein Ort der Stille hat für mich ein absoluter Ort der Wenn.

00:20:05: bei uns momentan in Würgendorf, Burbach gibt es eine kleine Kapelle auch.

00:20:10: Die ist auch den ganzen Tag offen.

00:20:11: super Mini ganz kleine Kapell und da fahre ich dann im Radl hin und kann einfach meine Zeit in diesen Mitbau haben.

00:20:22: Ich muss aktiv hinfahren ja?

00:20:25: Ich kann stille haben kein Handy keinen Computer keine Mehl's Keine Ablenkung wie die auch bei dir aussieht ob es vielleicht auch Familie oder Kinder ist oder irgendwas anderes.

00:20:37: Bei den Kindern sollte jemand sein, aber ... sondern nur das Kreuz und ich.

00:20:44: Wo ich sitzen darf und sein darf.

00:20:46: Nur das Kreuze.

00:20:47: Nur Gott und Ich!

00:20:50: Und oft dauert es so zehn Minuten bis meine Stimme im Kopf leiser wird.

00:20:54: Ja, oft fangen wir ja am Kopf noch an zu reden und denken dann die mehr muss ich noch antworten.

00:20:58: Ah stopp, das wär ein gutes Predigthema.

00:21:01: Das muss ich denn da für dich auf keinen Fall vergessen?

00:21:04: Das muss ich noch machen und das.

00:21:06: Und Rechnung bezahlen, wir haben alles so in Einkaufen!

00:21:08: Und bis du die ganzen Stimmen so sortiert im Kopf wechseln, das kann man zählen, hey vielleicht sogar auch fünfzehn Minuten dauern... ...und dann bin ich da.

00:21:19: Nur Ich und mein Gott.

00:21:24: Was ist dein Ort der Begegnung?

00:21:27: Was ist Dein Mitbaar?

00:21:33: Vielleicht ist es bei dir des Bett vor dem Schlafengehen, vielleicht ist es die Natur oder vielleicht sogar wirklich dein Zimmer wo heilige Momente entstehen können.

00:22:02: Dennis, du kannst ruhig noch fünf Minuten setzen.

00:22:03: Ich... ich frage dich gleich.

00:22:08: Ich geb dir den Augenblick!

00:22:17: Genau okay vielleicht ist es das Bett vor dem Schlafen gehen und das fand ich so ein krasses Bild und so ein spannendes Bild.

00:22:25: wenn wir uns den Vers sieben anschauen nachts auf meinem Lager denke ich an dich.

00:22:30: stundenlang sinne ich über dich nach und ich weiß nicht vielleicht ist sogar das Bett bei dir Aber denkt mal drüber nach, wenn du im Bett liegst.

00:22:40: Was sind das für Zeiten?

00:22:41: Wenn Du im Bett so kurz zum Schlafen gehen?

00:22:43: was ist das so, was passiert in Deinem Kopf?

00:22:46: Wenn du Dich hinlegst und schlafen möchtest Vielleicht ist es dein Mitbar und vielleicht bist Du voll drin, du reflektierst deinen Tag.

00:22:53: Das ist deine Zeit mit Gott, vielleicht liest Du vor noch im Salm Oder vielleicht denkst Du auch über den ganzen Tag nach Und alle Sorgen, alle Dinge drehen Dir im Kopf hab ich nur gehört, dass Menschen das machen.

00:23:06: Bist du auch am Handy und scrollst dein Feet durch?

00:23:09: Du lenkst dich ab und willst irgendwie die Stimmen in deinem Kopf... Und da finde ich so wie David schreibt so nachts auf meinem Lager denke ich an dich!

00:23:17: Und ich merke im Leben, dass es so vielleicht der angefochte Ort in meinem Alltag ist.

00:23:22: Nachts wenn ich im Bett liege um ein ganzer Tag durch den Kopf rattert und vielleicht sogar auch weiß nicht danach Kucke ummach und ich komme nicht und werde ganz unruhig.

00:23:35: Das Mitbar, der Ort der Begegnung.

00:23:37: Dein Ort der begegnungen ist ein Ort den der Teufel hasst.

00:23:43: Er möchte nicht dass du in diesen Ort kommst.

00:23:45: Es gibt Ablenkungen in unserem Leben In unserem Alltag was uns davon abhalten möchte das wir diese Zeit mit Gott haben Weil es so eine Kraft hat in unserem Alltag.

00:23:55: Wir leben so einer schnellen zeit.

00:23:57: wir müssen also Wo wir so viel ablenkung haben und der mitbar die er der ort der begegnung.

00:24:06: Selbst dieser Gang zu der Kirche in der Stille ist ein Ort, der angefochten ist.

00:24:11: Wo es jemand gibt, der nicht möchte, dass du diesen Ort findest oder dass du den Ort in deinem Alltag aufsuchst.

00:24:17: und der Ort ist auch kein Ort an dem du dich verstecken kannst weil es einen Ort ist, der so eine unheimliche Kraft hat.

00:24:26: Es gibt Dinge die können wir nur in der Wüste lernen Wie David selber.

00:24:30: es gibt Dinge, die können wie nur In der Stelle im Gebet in diesem Ort der Begegnung lernen weil wir ansonsten viel zu abgelingt sind.

00:24:43: Und vielleicht denkst du jetzt schon so, ah, dieses Gefühl ja ich müsste mal!

00:24:48: Ich könnte ja mal vom Schlafen gehen das und das machen.

00:24:53: Am Sonntag Nachmittag denkst Du vielleicht noch beim Mittagessen dann abends beim Schlaven gehen denkst Ja morgen fange ich damit an und dann ist es schon weg.

00:25:01: Und nicht möchte ich ermutigen um wirklich da auch für in die Sommerpause rein zu gehen und zu sagen, was ist deine Kammer?

00:25:08: Was ist dein Mitbar und deinen Ort der Begegnung wo du dich zurückziehen kannst.

00:25:16: Dein Ort der begegnungen.

00:25:18: Deinen Secret Place wo Du Dich nicht verstecken kannst vor Gott Und das ist etwas Gutes ja weil er dir da begegnen darf und kann.

00:25:29: Und abschließend möchte ich mit diesem Bild von Wüste.

00:25:32: Das war es auch in der Bibel.

00:25:33: Nicht nur die Wüse ist auch so als eine Zeit In der wir durch etwas Schweres gehen.

00:25:39: Eine Wüstenzeit, vielleicht kennt es jetzt auch das Bild, ist oft so eine Phase.

00:25:43: Vielleicht auch eine Krise in meinem Leben wo ich mich leer führe und auch entierungslos fühle einsam oder mich von Gott verlassen fühle.

00:25:53: Eine Wüsstenzeit!

00:25:54: Vielleicht auch ne Krise im Leben durch Trauer, Krankheit Zweifel oder einfach Überforderung.

00:26:03: Und in Krisensituationen kann man das erleben.

00:26:06: Unser Kalender im Alltag ist proppevoll.

00:26:09: Wir schauen, da hab ich den Termin.

00:26:10: Da muss ich das und das machen.

00:26:11: Inspektionen!

00:26:13: Und da hab' ich die Freizeit, da habe ich das Projekt auf der Arbeit.

00:26:15: Die Messe, Zahnarzt... Aber sobald wir ein schlimmes Erlebnis in unserem Leben haben, ein Ereignis wo Trauer ist, wo Krankheit isst sind alle Dinge im Leben.

00:26:29: Alle Termine vollkommen egal.

00:26:32: Vielleicht hast du selber mal erlebt, in einer Krise, in der Phase, wo was wirklich Schlimmes passiert ist?

00:26:37: Dann ist es Egal wann Inspektion oder wann dein Zahnertstermin ist, ganz schnell sind alle Termine gekänzelt.

00:26:48: Weil dann geht es gerade um dieser Trauer zu begegnen.

00:26:52: Mein Kind mit der Diagnose zu begleiten, meine Mama zu trösten... Es wird geschärft auf die wesentlichen Themen und alles unwichtige fällt raus!

00:27:05: Und David befindet sich auch in so einer Krise, in der es um sein Leben geht.

00:27:10: Einmal natürlich den Fokus auf den Sieg auf den Himmel und auf die Ewigkeit.

00:27:16: Aber trotzdem bleiben wir Menschen in aller Trauer, die wir auch

00:27:19: erleben.".

00:27:23: Ich habe in Krisenphasen unserer Familie gelernt und lernen dürfen in dieser Wüstenzeit, in diesem Mitbau dass wir Gott fragen dürfen warum?

00:27:37: Warum ist das passiert und warum ist mir das passiert?

00:27:40: Und dass Gott uns auch eine Antwort auch wenn das vielleicht für dich jetzt hart klingt, eine Antwort schuldig ist.

00:27:49: Ich glaube daran, dass Gott uns die Trauern, die was Schlimmes erlebt haben, eine antwortschuldige ist und, dass God uns eine Antwort geben wird!

00:28:03: Wir sind ja ganz schnell mit einer Antwort zu finden, vielleicht sogar die Krise schon da.

00:28:08: Ja ich habe nie gefragt warum mir das passiert ist, aber ich weiß auch warum es passiert ist.

00:28:13: deswegen.

00:28:14: Aber wenn wir in der Krise sind, gibt es auch einfach Phasen.

00:28:16: Wo wir einfach sagen Warum Gott?

00:28:18: Warum ist mir das passiert?

00:28:20: Und da möchte ich uns ermutigen Lass uns nicht schnell Antworten finden Sondern Ich möchte eine Antwort von meinem allmächtigen Schöpfergott haben warum ich in dieser Wüste bin und Wir werden diese Antwort bekommen.

00:28:37: aller.

00:28:37: spätestens In der Ewigkeit Werden wir eine Antwort bekommen warum wir in dieser wüsten Zeit sind Vielleicht sogar auch vorher schon, vielleicht zehn Jahre danach oder fünfzehn Jahre danach.

00:28:50: Aber vor allem haben wir einen Gott der in diesem Mitbar, in dieser Wüstenzeit sich unserer Trauer annimmt.

00:29:00: Ein Papst Seime vorher schreibt David du hast dir genau gemerkt wie oft ich nun schon auf der Flucht war.

00:29:07: Du kennst jede meiner Tränen ist nicht die kleinste Einzelheit.

00:29:11: in deinem Buch festgehalten Eine andere Besetzung steht, du sammelst meine Tränen in einer Schale.

00:29:18: Also dieses Bewusstsein, Gott findet es traurig darüber... Gott ist trauriger darüber dass Du diesen Schmerz und diese Wüstenzeit hast gerade aber er sieht Deinen Schmerzen und nimmt sich dieser Trauer an.

00:29:35: Wir dürfen zu ihm flehen, wir dürfen ihn anklagen und fragen warum?

00:29:42: Und dann aber mit dieser Davids Zusage zu sein.

00:29:46: Mit Gottes Hilfe rühme ich seine Zusagen, ja mit der Hilfe des Herrn rühmig seine Zusage.

00:29:53: auf Gott vertraue ich und fürchte mich nicht.

00:29:56: was können Menschen mir schon antun?

00:30:01: Das Bild der Wüste ist eine Übergangszeit Eine Übergangszone Ein Bereich wo in der Bibel wir immer erkennen Menschen gehen durch die Wüse.

00:30:15: Die Wüße ist nie ein Ort wo wir bleiben.

00:30:18: David bleibt nie in der Wüste für immer, er kommt dann wieder zurück nach Jerusalem.

00:30:23: Die Propheten kommen alle wieder zurück.

00:30:25: Jesus geht durch die Wüsten und er kommt wieder zurück.

00:30:28: das Volk Israel geht durch wüste in des verheißene Land.

00:30:34: Und so ist auch unsere Wüstenszeit unsere Wüsste wo wir vielleicht gerade sind auf was wir gründen auch immer eine Zeit wo wir durchgehen immer eine Übergangszone Ein Übergangsweg, genau.

00:30:51: Und vielleicht kann die Sommerpause eine Zeit werden in dem du Ausschau halten kannst nach diesem Ort der Begegnung.

00:31:00: Lass uns wirklich kreativ werden diesen heiligen Gott zu begegnen und wenn du in dein Gebetsleben schaust und merkst es übelst langweilig mein Gebetz leben dann sei kreatif!

00:31:13: Finde den natürlichen Zugang zu Gott Wo der ist, er ob dem Sport des Fahrradfahren in der Natur, in der Musik bei Malen.

00:31:22: In der Stille wo auch immer findet einen natürlichen Zugang zu Gott und fühle ich von Gott getragen in deiner Wüstenzeit.

00:31:37: So viele Male hast du mir geholfen und im Schutz deiner Flügel kann ich jubeln!

00:31:43: Und ich möchte ein Gebet für die nächsten Wochen mitgeben.

00:31:47: Das Gebiet für Psymtreinsechzig kann zum Beispiel so lauten... Meine Seele dürstet nach dir.

00:31:56: Sättige mich mit deiner Nähe, begegne mir in meiner Wüste und führe mich hindurch.

00:32:07: Meine Emotikung für die Sommerpause.

00:32:09: Vielleicht wenn du gerade an der Wüstenzeit bist aber auch dieses dürstende Empfinden haben möchtest diese Sehnsucht in dir drin.

00:32:17: Nach Gott!

00:32:19: Gott meine Seele, dürstete nach dir, sättige ich mit deinem Nähe.

00:32:23: Begegnene in meiner Wüste und führe mich hindurch.

00:32:28: Lass uns den Psalm-Sechsdich mit in die Sommerpause nehmen, nicht nur in deinen Notizen sondern als Gebet für deine Seele.

00:32:38: Amen!

00:32:41: Schön dass du dabei warst.

00:32:43: wenn Du Fragen oder Anmerkungen hast wende Dich gerne an unsere Mitarbeitenden zum Beispiel Sonntagsnatt im Gottesdienst oder auch online unter kirchefesiegen.de.